| Lila und Martin |
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Lila, die Graue (*2001)Das Lilachen: Lila ist die scheue, sanfte Raubkatze, die auch ihre Krallen ausfahren kann, wenn es sein muss. Eine richtige Katze eben. Lila ist eine reinrassige Russisch-Blau und kam im Herbst 2004 zu uns. Sie wurde einfach ausgesetzt. Die Frau, die sie ursprünglich aufnahm, hatte schwere Katzenhaarallergie und Asthma und musste sie schweren Herzens abgeben. Wir dachten in erster Linie, Lila sei ein toller Kumpan für den Kater. Da wir ja oft tagsüber unterwegs waren und der Hund oft mit dabei, sollte August nicht alleine zu Hause bleiben. Pustekuchen, da haben wir die Rechnung ohne die Katze gemacht. Lila will von anderen Katzen gar nichts wissen. Am Anfang fand sie August zum Fürchten, mit der Zeit wurde sie so mutig, dass sie ihn auch schon mal verscheuchte und sein Futter fraß – wenn es Frischfleisch gab. Aber sie waren beide immer harmlos und fuchtelten nur etwas in der Luft herum, so war es zu ertragen. Die Hunde findet sie auch fürchterlich. Da die nun aber gar nicht so gefährlich ist, kann man schon mal dicht an ihm vorbei oder unter ihm durch – je nachdem.
Martin, der Weiße (*März 2005)Martin stammt von der Tierhilfe Gran Canaria aus der netten Pflegefamilie Dörr, die sich auf ein älteres Inserat von uns im Internet gemeldet hatte. Dort stand sinngemäß, dass wir nach einem hundeverträglichen jungen Kater suchten, gerne grau-getigert oder schwarz. Am Telefon sagte man uns dann, die Familie beherberge einen weißen Kater, der schon länger da wäre und nach seinem Traumplatz suchte: eine ländliche Gegend mit Freigang und netten Hunden. Das hörte sich vielversprechend an und wir überlegten nicht lange und fuhren am Abend los in Richtung Watzenborn-Steinberg. Als wir Martin (da noch „Ronny“) sahen war es Liebe auf den ersten Blick. Und ich glaube, auch die Dörrs hatten ein gutes Gefühl bei uns und wir durften den hübschen kleinen Kerl gleich mitnehmen. |
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