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Zweite Woche
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Zwölfter bis vierzehnter Tag

Die Augen sind jetzt offen und die Sieben entdecken, dass da noch andere sind. Die ersten Spielaufforderungen und überfallartigen Attacken auf die Geschwister und die Mama werden gestartet. Das sieht meistens so aus: Hinsetzen, kurz nachdenken, "Ziel" fixieren (als Ziel eignet sich Mamas Kopf genauso gut, wie das Hinterteil vom Schwesterchen), Wedeln und "Attacke!". Dann beißen sie wahllos in irgendein Körperteil - was aber nicht wehtut, weil sie ja noch keine Zähne haben (sehen ein bisschen aus wie Schildkröten). Auch die nähere Umgebung und wir werden näher in Augenschein genommen und eingehender beschnuppert. Frau Rot, die Erstgeborene, ist wie bei fast allem meistens die unerschrockene Erste. Auf dem glatten Boden vor der Welpenbox läuft sie schon mit einer Leichtigkeit, als wolle sie den anderen mal zeigen, wie das geht. Aber Miss Pink und "Platte" denken sich "Die Angeberin - was die kann, können wir schon lange!" und stehen ihr in nichts nach. Und wir sitzen daneben und denken "Na, das kann ja noch heiter werden!" :)

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Martina hat auch wieder ein paar Beweisfotos gemacht.

Abenteuer sind so anstrengend, danach muss ausgiebig "geknackt" werden. Frau Rot - die mit dem Schalk im Nacken:

Rüdi: Kuscheln klappt auch schon richtig gut:

Frau Rot: "Was stell ich als nächstes an?"

Zunge rausstrecken ist schonmal ein guter Anfang...

"Ich leg mich mit dem großen, runden, schwarzen Monster an, das kommt mir gerade gelegen. Komm doch her, wenn du dicht traust!!"

Rüdi (alias Spotty) will hoch hinaus und nutzt Mutti als Kletterspielplatz.

Frau Grün: "Mutti legt da auch den Kopf ab, das muss wohl so sein. Hmmm... bequem ist aber was anderes. Sind schon komisch, die Erwachsenen... ."

Frau Creme macht sich's da schon etwas bequemer:

 

Neunter Tag bis elfter Tag

Langsam öffnen sich immer mehr die Augen der sieben Panzerknacker. Wir sind schon sehr gespannt, was sie zur Welt sagen werden. Frau Rot, die Erstgeborene, war auch eine der ersten und probierte auch schonmal aus, wie das ein oder andere so schmeckt, was sie da so sieht, wie die Beine oder Schwänze ihrer Geschwister. Aber begeistert wirkte sie nicht - es schmeckt eben nichts so gut, wie Mamas Milchbar.

 

Spotty, der notorische Kuschler:

 

Achter Tag

Was sich ein, zwei Tage zuvor schon ankündigte, nimmt seinen weiteren Verlauf: Die sieben Panzerknacker wagen schon die ersten beherzten Schritte. Sie wachsen weiterhin, die ersten haben längst die Kilogramm-Marke geknackt. Die leichteste bleibt die zierliche Plattenhündin mit immerhin auch schon 960 Gramm. Die Lieblingsbeschäftigung der Sieben ist weiterhin schlafen und säugen, wenn sie sich nicht gerade gegenseitig torpedieren: So liegt Frau Pink gerne mal quer vor der Milchleiste (trinkt wie die alten Römer auf der Seite liegend) und versperrt dem Rest den Weg. Und unser Hahn im Korb wühlt sich gerne mal einmal komplett unter den säugenden Schwestern durch, was diese in helle Aufregung versetzt - aber er lässt sich von dem Gezeter und Geschimpfe nicht aufhalten, denn er kennt seinen Weg: einmal eingeschlagen, hält ihn nichts und niemand auf. Und so bleibt es weiterhin turbulent in der Welpenkiste. Wir brauchen mittlerweile auch keinen Fernseher mehr, jeder Krimi ist eine langweilige Gutenachtgeschichte gegen das, was sich in der Welpenkiste abspielt. ;)

Frau Rot: "Und tschüss, ich bin dann mal kurz weg...":

 
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