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Sport
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Sport, Erziehung und Beschäftigung

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, seinen Hund – egal ob Mix oder Rassehund – artgerecht auszulasten und zu beschäftigen. Zum Glück haben viele Hundehalter und –trainer mittlerweile erkannt, dass ein wichtige Freizeitbeschäftigung von Hunden die Nasenarbeit („Kopfarbei“) ist. Egal ob Fährtenarbeit, Mantrailing, ZOS nach Baumann (Zielobjektsuche) oder Dummyarbeit aus dem Retriever-Lager – all das sind sinnvolle und wunderbare Beschäftigungsmöglichkeiten für unsere Hunde.

Einerseits ist es begrüßenswert, dass immer mehr Menschen entdecken, dass 15 Minuten Nasenarbeit den Hund mehr auspowern können als zwei Stunden „Fahrradfahren“. Auf der anderen Seite gibt es auch große Unterschiede in der Qualität des Trainings. Wichtig dabei ist, dass sich Hund und Mensch wohlfühlen, dass ein Trainer auf individuelle Hund-Mensch-Konstellationen eingeht und dass man die Arbeit mit dem Hund als partnerschaftliches Miteinander begreift. Der Hund „kann“ Nasenarbeit von sich aus, der Mensch muss sie nur in die gewünschten Bahnen lenken. Und das bedeutet, dass der Mensch zunächst einmal derjenige ist, der lernen muss, nicht der Hund.



Bei allem, was wir mit unserem vierbeinigen Partner machen, ist Spaß an der Sache und spielerisches Lernen das A und O. Der Hund arbeitet aus Freude an der Sache, nicht weil wir ihn zwingen oder anbrüllen. Den Spaß sieht man dem Hund auch an – oder eben nicht. Wir müssen lernen, punktgenau zu bestätigen und richtig zu loben. Wenn der Hund etwas nicht versteht, waren wir zu schnell und müssen einen Schritt zurückgehen. Wir sollten auch nur dann mit dem Hund arbeiten, wenn wir uns selbst wohlfühlen – mit Wut im Bauch erreichen wir nichts. Arbeiten mit dem Hund bedeutet Freude, aber auch unermüdliches Lernen, Hartnäckigkeit und den Umgang mit möglichen Rückschlägen. Am besten beendet man eine Übung zum Beispiel dann, wenn sie am schönsten ist. Selbstverständlich gehört auch dazu, darauf zu achten, dass der Hund körperlich fit ist und in einer guten Verfassung.

Auch hier sind unsere Hunde ein gutes Vorbild: Sie arbeiten aus Freude. Für sie ist es egal, ob sie einen Trick oder die Fußarbeit lernen – beides funktioniert am besten, wenn es spielerisch aufgebaut wird.

Und natürlich fällt alles andere auch unter die sinnvolle Beschäftigung und körperliche Auslastung des Hundes, wie einfach ausgiebige Spaziergänge und lange Wandertouren, bei denen Mensch und Hund gemeinsam einfach die Bewegung, die Gerüche des Waldes und der Wiesen, verschiedene Eindrücke und kleine Abenteuer genießen.


Im Folgenden will ich versuchen, ein paar Beschäftigungsmöglichkeiten rund um die Nasenarbeit und körperliche Bewegung zusammenzutragen.

 

Wanderung in den österreichischen Kalkalpen im Sommer 2009

 

Linktipps:

- Zusammenfassung von Beschäftigungsmöglichkeiten auf meiner früheren Hobbypage.

- www.spass-mit-hund.de

 
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